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Scharfenberger Sternsinger sammeln fast 1.900 Euro für Kinder

Scharfenberg. Mit dem traditionellen Dreikönigssingen haben 19 Kinder und Jugendliche auch in diesem Jahr wieder ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt. Nach der feierlichen Heiligen Messe machten sich die Sternsingerinnen und Sternsinger auf den Weg zu den Menschen im Besenbinderdorf Scharfenberg, um den Segen in die Häuser und Wohnungen zu bringen und Spenden für Kinder in Not zu sammeln.

Als die Heiligen Drei Könige gekleidet, zogen sie von Tür zu Tür, sangen, beteten und schrieben den Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) an die Türen. Gleichzeitig baten sie um Unterstützung für das diesjährige Sternsingerprojekt unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“.

Am Ende der Aktion kamen fast 1.900 Euro an Spenden zusammen.

Im Mittelpunkt der Aktion Dreikönigssingen 2026 steht der Einsatz gegen ausbeuterische Kinderarbeit und für das Recht auf Bildung. Weltweit müssen noch immer rund 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, viele von ihnen unter gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen. Besonders betroffen sind Länder wie Bangladesch, wo viele Kinder aus Armut ihre Schulbildung abbrechen müssen, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen.

Die Spenden der Sternsinger unterstützen Partnerorganisationen vor Ort, die sich dafür einsetzen, arbeitende Kinder aus ausbeuterischen Verhältnissen zu befreien und ihnen den (Wieder-)Besuch der Schule zu ermöglichen. Dazu gehören unter anderem Bildungs- und Förderprogramme sowie die Sensibilisierung von Eltern, Gemeinden und Arbeitgebern für die Rechte von Kindern auf Schutz und Bildung.

Die Sternsingeraktion in Scharfenberg zeigte eindrucksvoll, wie sich junge Menschen mit großem Engagement für eine gerechtere Welt einsetzen. Mit ihrem Einsatz brachten sie nicht nur den Segen in die Häuser, sondern auch Hoffnung für viele Kinder, denen durch Bildung neue Zukunftsaussichten eröffnet werden.

Vielen Dank allen Spendern, den Sternsingern und ihren Eltern sowie den Verantwortlichen des Vorbereitungsteams.

Das Foto zeigt die Sternsinger vor der Aussendung durch Pastor Ansgar Drees.

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